Warum Sibenik als reiseziel wählen?
Dalmatien: Sibenik
Der geschützteste natürliche Hafen der mittleren Adria unweit der Mündung des Flusses Krka ins Meer gehört zur Stadt ©ibenik, dem Zentrum einer Touristenregion mit zwei Nationalparks und einem grünen Hinterland, das mit der Küste, dem reichen kulturellen und historischen Erbe und der Schönheit der von einem Netz von 240 Inseln, Inselchen und Riffen durchzogenen Küstengewässer eine harmonische Einheit bildet. Von all diesen Inseln sind nur ®irje, Zlarin, Prviæ, Kaprije , Krapanj und Murter besiedelt, die übrigen nicht.
Naturerbe
Der Nationalpark Kornaten, der teilweise auch in der Zadarer Region liegt, vereint in der Region ©ibenik die wilde Schönheit des Steins mit dem Blau des unwahrscheinlich klaren Meeres. Hier herrscht eine Ruhe, wie es sie sonst nirgends gibt, und der Charme verborgener Buchten, die jedem Liebhaber des Meeres den Atem rauben. Ihren Namen erhielt das Archipel nach seiner größten Insel Kornat. Eine Legende besagt, dass "Gott am letzten Tag seiner Schöpfung sein Werk krönen wollte und daher die Kornaten aus Tränen, Sternen und Atem formte", schrieb der begeisterte George Bernard Shaw, der selbst entzückt war von der Schönheit der dichtesten Inselgruppe im europäischen Teil des Mittelmeers.
Das völlige Gegenteil dieses Meeresblaus und der nackten Felswände der Kornateninseln ist das Reich des Nationalparks Krka, einer wundersamen Karstschönheit, die auf zwei Dritteln ihres Weges zum Meer durch Schluchten fließt. Auf dieser grünen Reise ergießt sie sich über sieben Wasserfälle, von denen der letzte in Skradin eine Kaskade mit einem Durchfluss von durchschnittlich 55 Kubikmetern Wasser pro Sekunde ist.
Es gibt zwei besondere Juwelen im Nationalpark Krka: das orthodoxe Kloster des Hl. Erzengels "Krka" und das märchenhafte Kloster Visovac. Das Kloster Krka wurde im Jahre 1402 von Jelena errichtet, der Witwe des Fürsten ©ubiæ und Schwester des Kaisers Du¹an, und hier werden wertvolle Bücher und Ikonen, alte liturgische Handschriften und Kirchgewänder bewahrt. Das Franziskanerkloster Visovac liegt auf eine Insel inmitten eines grünen Sees, den der Krka-Fluss bildet. Seit dem Jahre 1400 wohnen hier gastfreundliche Franziskaner, die die Kleinodien, die alten Bilder und Kunstwerke, aber auch den Säbel des berühmten Vuk Mandu¹iæ bewahren, der im Kampf gegen die Türken gefallen ist. Der Nationalpark Krka ist reich an Flora und Fauna, und hier leben 222 Vogelarten. Damit gehört er zu den wertvollsten ornithologischen Gebieten Europas. Der Raum um die Krka ist reich an Überresten antiker Siedlungen, Fundstätten aus prähistorischer Zeit, aber auch an Resten römischer Wasserleitungen, die geschützte Kulturdenkmäler sind. Den Nationalpark Krka kann man mit dem Boot, dem Auto oder zu Fuß besuchen, und dabei darf man das Volkskundemuseum in einer der alten Mühlen nicht auslassen.
Im Nationalpark Krka liegt auch das einzige Falknereizentrum Kroatiens, und bei einem Besuch kann man die Möglichkeiten der Falkenjagd kennen lernen und eine Vorführung der Falknereikunst erleben. Die Stadt Skradin, über die die ersten schriftlichen Quellen bereits im Jahre 339 vor Christus berichten, birgt noch heute die Spuren einer alten illyrischen Siedlung.
Die im Meer verstreuten Inseln der ©ibeniker Region bergen jede ihr eigenes Geheimnis. So hat Zlarin die berühmtesten Korallenriffe der Adria, während Krapanj, die kleinste ©ibeniker Insel, bekannt ist als Ort der Jagd nach Meeresschwämmen.
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Kulturerbe
Kulturelle und historische Denkmäler zeugen noch heute von der langen Besiedelung und der reichen Baukunst der Bewohner der ©ibeniker Region. Hierzu gehören die antiken Orte Bribirska Glavica und das römische Skardona sowie die ©ibeniker Festungen Sv. Mihovil, Sv. Ivan ©ubiæevac und Sv. Nikola, die Festung von Knin. Die Stadtbefestigung von ©ibenik entstand im 9. Jahrhundert, und die Stadt selber wird 1066 in einer Geschenkurkunde von König Petar Kre¹imir zum ersten Mal erwähnt , weswegen ©ibenik noch heute die Stadt Kre¹imirs genannt wird. Die Stadt wurde von Kroaten vor mehr als einem Millennium gegründet.
Sie bewahrt in ihren Straßen und auf ihren Plätzen einige der wertvollsten Kunstschätze Dalmatiens, darunter das Rathaus, ein Meisterstück der kroatischen Baukunst, und die Kathedrale des Hl. Jakob, ein meisterhaftes Werk des Juraj Dalmatinac aus dem 15. Jahrhundert, das in die Liste des Weltkulturerbes unter dem Schutz der UNESCO aufgenommen ist. Die Bauzeit betrug 105 Jahre, und die Kathedrale besteht ausschließlich aus dem Stein der Inseln Braè und Korèula. ©ibenik ist auch die erste Stadt, die unter den Venezianern ihre eigenen Münzen prägte.
Der malerische Ort Primo¹ten wurde auf einer kleinen Insel gebaut und war in der Zeit der türkischen Bedrohung von einer Mauer und Türmen geschützt und durch eine Zugbrücke mit dem Festland verbunden. Diese Stelle wurde später aufgefüllt, und so wurde aus der kleinen Insel Primo¹ten eine Halbinsel.
Knin war schon immer ein wichtiger strategischer Ort am Verlauf der Verkehrswege, und so haben hier zeitweilig die kroatischen Könige Trpimir, Dr¾islav, Zvonimir und Petar ihren Sitz gehabt, und es war auch der Sitz eines Erzbistums, das sich bis zum Fluss Drava erstreckte. (HTZ)
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